S 1 – Neurologische Syndromatologie

20.09.2017 | 13:30 - 15:30
M6
Zielsetzung
Die schrittweise gemeinsame Erarbeitung einer Verdachtsdiagnose und Differenzialdiagnose durch die Seminarteilnehmer, ausgehend von Anamnese, Befund und einem häufigen neurologischen Syndrom. Dies unter den Bedingungen einer neurologischen Praxis.

Vorgehen
• Die Moderatoren präsentieren einzelne Fälle, wie sie in der Praxis dem Neurologen zugewiesen werden.
• Die Fälle gehören zu den klassischen häufigen Syndromen in einer neurologischen Praxis (z.B. motorische Lähmungen, Sensibilitätsstörungen, Schmerzsyndrome, Bewusstseinsstörungen etc.).
• Im Gespräch mit den Teilnehmern werden die Symptome analysiert und daraus differenzialdiagnostische Überlegungen abgeleitet.
• Die Darlegung von Untersuchungsbefunden durch die Moderatoren erlaubt schrittweise, die Differenzialdiagnose einzuengen und schließlich eine Vermutungsdiagnose zu formulieren.
• Die Indikationen zu nunmehr notwendig scheinenden Zusatzuntersuchungen werden gegeneinander abgewogen.
• Die Ergebnisse derselben werden durch die Moderatoren dargelegt.
• Die Teilnehmer gelangen zu einer Diagnose.
• Das therapeutische Vorgehen wird diskutiert. 

Die Teilnehmerzahl ist auf 80 Personen begrenzt.